Zürich: Gomma Super Show, Schwümmbad Disco & trumpfen
Elektrisierende Beats Rundfunk kollaboriert heute mit Mocca Music und somit...
Quartierfestchen Back to the Roots heisst es am Freitag am Erismannhof Fest . Da...
Das Viadukt... ...lädt zur grossen Eröffnungssause. Endlich...
Kunst ist Scheisse!
Die allermeisten Theatervorführungen und Kunstausstellungen in der Stadt Zürich sind langweilig. Trotzdem fliessen Jahr für Jahr zig Millionen Subventionsgelder in diese altertümlichen Kunstgefängnisse und -tempel. Was sollte anstelle der institutionalisierten «l'art pour l'art» finanziell unterstützt und gefördert werden?
nationofswine.ch
@Schiwago Ich nehme einfach zur Kentnis wo Du und der Medienpartner des Cabaret Voltaire Berührungsängste haben und wo nicht.
Du unterstellst mir, ich würde Balls spätere Hinwendung zum Katholizismus bestreiten – dabei spielt diese Phase im dadaistischen Kontext nur eine marginale Rolle, da diese eben nach der dadaistischen Phase erfolgte.... Das Aufzeigen des Prozesses, wie sich Ball schliesslich desillusioniert dem Katholzismus hingibt, hat Bazon Brock zwar gut aufgezeigt, nur kommt dies in der Ausstellung leider nicht zum Ausdruck. Vielmehr ist alles in einen Topf geworfen präsentiert – Ball Dadaismus Katholizismus. Vielleicht gehört diese Art des Ausstellungsmachens und der Anti-Vermittlung zur "Dialektik der Irritation" der Du Dich verschrieben hast. Nur, kommt es so leider zu keiner Verständigung.
also: «Hugo Ball ... konvertierte zum Katholizismus[3], widmete sich einer streng orthodoxen Linie und studierte die alten Mystiker.»
anschliessend an seine zürcher jahre veröffentlichte er das buch (ebenso gem. wikipedia): «Byzantinisches Christentum. Drei Heiligenleben (zu Joannes Klimax, Dionysius Areopagita und Symeon dem Styliten). Duncker & Humblot, München 1923». dieses buch wird im rahmen der aktuellen ausstellung im cabaret voltaire endlich ins englische übersetzt; vom (aus deiner sich wohl rechtsradikalen) theologen dr. johannes hoff von der (aus deiner sicht wohl nazi-)universität in wales und u.a. ergänzt mit einem text des (aus deiner sicht wohl neonazi) slavoj zizek.
die aktuelle ausstellung im cabaret voltaire widmet sich dieser lebensphase von hugo ball.
mit deiner jeder grundlage entbehrenden kritik an ihr diskreditierst und demontierst du deine haltung gegenüber der aktuellen direktion des cabaret voltaire gleich selber. schade eigentlich...;)
ICH VERABSCHIEDE MICH HIERMIT AUS DIESEM THREAD UND MELDE MICH NACH MEINEN FERIEN MIT EINEM NEUEN STATEMENT/EINTRAG IM RONORP-FORUM ZURÜCK :)
ich bedanke mich bei allen, die in diesem diskursiven theaterstück mitgespielt haben; vorab hasenvolt, planschrank und sequelle. es hat (meistens;) spass gemacht!
OL DA BEZZT!
euer dr. dada colnago
Klar, wenn alles links der SVP, Susi Gut, Freysinger, linksextrem ist und Hugo Ball vor allem ein tiefgläubiger Katholik war dann glaube ich auch wieder an den Samichlaus. Aber das ist ja offensichtlich dein erklärtes Ziel, alle glauben lassen zu wollen, der Samichlaus sei wieder da.
Geschichtsklitterung von der übelsten Sorte die Du hier betreibst.
Von Entkräftung ist keine Spur da, das Argument ihr würdet halt so viel Vermietungen machen, da könne halt mal auch ein Rechtsradikaler drunter sein und so zeugs halte ich für ganz ganz übel – vielmehr ist das ein Eingeständnis, dass Du, dein Alter Ego Philipp Meier sich gar nicht viel dabei gedacht hat. Und auch weiterhin lieber Bier sauft und Zigaretten reinzieht als sich tatsächlich gedanken zu machen. Diese geistige Unschärfe findet sich auch in der gegenwärtigen Installation im CV. Zum Denken anregen soll das nicht. Es soll einfach Spass machen. Diese Auffassung von Kunst ist mit We Are Geroldstrasse ziemlich kongruent. Offenbar kommt bei Euch hin und wieder Katerstimmung auf, -> siehe den Eintrag "Schneevongestern".
@hasenvolt: falls du den meier meinst. der versucht die nie bewiesenen unterstellungen zu den «engen verbindungen zu model» hier wieder mal zu entkräften (scheint ziemlich aussichtslos zu sein....): nationofswine.ch
und, falls du das nicht wusstest: hugo ball war ein tiefgläubiger katholik. aus deiner sicht ist zu befürchten, dass ihn das vom christlich-orthodoxen bischof vorgetragene gedicht beseelt hätte (hugo ball schrieb übrigens bevor er nach zürich kam ein buch, das erschreckend nationalkonservativ war). i know.., es bringt nichts, dies hier alles zu erwähnen, denn du willst gerne die welt so sehen, wie sie nur du zu sehen scheinst (kein wunder glaubst du an alles, das in der zeitung steht; sofern sie links genug ist...;)
"deshalb sollte man den ganzen sumpf trocken legen!"
-
He, Doktor, was haben sie denn mit Dir auf einmal angestellt? Bist Du vielleicht doch ein doppelköpfiges Ungeheuer, das mal kultiviert einen differenzierten hochstehenden "Kunst ist Scheisse-Thread" eröffnet um im nächsten Moment - Schwupps, niemand hat's gesehen - heimlich Kindli aufzufressen?
-
In einem trocken gelegten Sumpf hat's zwar nachher selten Mückenlarven geschweige denn anderes Leben, aber die Idee, dass durch das Schwingen des Morgensterns schon irgendwie was Neues entstehen wird, erscheint mir reichlich kriegssüchtig und ziemlich naiv.
-
Natürlich erstehen aus Ruinen, trockengelegten Sümpfen und abgbrannter Wiese dereinst neue Strukturen. Aber das passiert auch, ohne dass man den ganzen Kosmos zuerstören muss. Ich erhoffe mir, dass man auch aus der Reflexion über Geschichte heraus und mit dem Wissen über Gewesenes Neues erschaffen kann.
-
Wandeln und Gestalten statt Kaputthauen und Draufscheissen wär mal was.
Irgendwie ziemlich tragisch, wie Du nun diesen Forums-Thread definitiv in die Scheisse reitest.
-
Kunst braucht kein Geld um zu entstehen, sondern Musse.
Und Musse, die braucht Zeit.
Und Zeit ist heute Geld.
Irgendwie redet man vom gleichen, aber Du scheinst den Thread ernst gemeint zu haben: Du scheinst keine Idee zu haben, wohin man den Esel auch noch hinschicken könnte zum Rasen grasen.
Göörps, für mich ist das Kapitel hier geschlossen.
-
Die Scheisse dampft weiter in der Stadt, aber das hier bringt nix.
Cheers!